Jedes gerettete Kind ist ein kleiner Sieg

Jedes gerettete Kind ist ein kleiner Sieg

Doch ich bin manchmal frustriert, weil noch so viel zu tun ist.

Seit sechs Jahren engagiert sich die 40-jährige Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e. V. mit  Erfolg für die Ärmsten der Armen in Afrika. Bei einem Besuch in Malawi überzeugte sie sich jetzt vor Ort über den verantwortungsvollen Umgang mit eingesammelten Spenden.

Wir haben hier wirklich schon etwas geschafft.“ Beatrice Gräfin von Keyserlingk (40) legt liebevoll den Arm um ihr Patenkind Florence (7), drückt das Mädchen aus Malawi. „Darum geht es“, sagt die Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung: „Um die Zukunft der Kinder hier in Afrika.“

Anstrengung

Doch die ehemalige Lebensgefährtin des 2003 im Irak ums Leben gekommenen „Focus“-Reporters Christian Liebig († 35)  kann sich nicht vollends freuen. „Manchmal bin ich frustriert, weil hier noch so viel mehr zu tun ist.“ Alleine in Malawi (14 Mio. Einwohner) gibt es eine Million Waisenkinder.

Chancen

Dabei hat die Stiftung seit ihrer Gründung 2003 viel erreicht. 21 Schulen wurden mit ihrer Hilfe gebaut. Darin konnten mehr als 5 000 Kinder unterrichtet werden. „Bildung ist die einzige Möglichkeit, den Menschen in Afrika zu helfen, ohne sie zu beschämen“, zitiert die Vorsitzende ihren getöteten Freund. Sein Herz schlug immer für die Ärmsten der Armen.

Persönlich vom Erfolg überzeugt

Um sich persönlich davon zu überzeugen, dass die eingenommenen Spendengelder auch tatsächlich in den Bau der Schulen und Bibliotheken fließen, reiste Beatrice von Keyserlingk jetzt persönlich für fünf Wochen nach Südostafrika, zeigte dort auchRTL-Moderatorin und Stiftungspatin Nazan Eckes (33) die Einrichtungen.

Reise-Höhepunkt

Die Übergabe der Christian-Liebig-Sekundarschule in Mpanda an das Ministerium.

Motivation

Trotz aller Anstrengungen, den Kindern in Afrika zu helfen, hat auch die Stiftungs-Vorsitzende für sich persönlich etwas aus ihrem Engagement gelernt. „Ich habe mir die Frage gestellt, warum ich das alles mache. Ob ich nur helfe, um die Trauer über Christians Tod zu bewältigen“, sagt die 40-Jährige. „Jetzt weiß ich, dass ich es persönlich will. Denn jedes gerettete Kind ist ein kleiner Sieg.“

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