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	<title>Christian Liebig Foundation</title>
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	<description>Help us to support education in Africa</description>
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		<title>„Heimliches Matriarchat“ in Afrika</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 00:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Beatrice Gräfin von Keyserlingk engagiert sich seit Jahren für den Schwarzen Kontinent. Sie erklärt, warum sie sich dabei auf die Frauen verlässt. Die Bildung von Mädchen ist der Schlüssel zum Erfolg in Afrika. In einem Land wie Malawi spricht schon die Statistik für sich: Anfangs&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beatrice Gräfin von Keyserlingk engagiert sich seit Jahren für den Schwarzen Kontinent. Sie erklärt, warum sie sich dabei auf die Frauen verlässt.</strong></p>
<p>Die Bildung von Mädchen ist der Schlüssel zum Erfolg in Afrika.</p>
<p>In einem Land wie Malawi spricht schon die Statistik für sich: Anfangs wird auf Grund der allgemeinen Schulpflicht noch ein vergleichsweise hoher Prozentsatz an Mädchen eingeschult. Aber nur wenige von ihnen beenden die Grundschule und haben die Chance auf weiterführende Bildung, ganz zu schweigen von einer qualifizierten Berufsausbildung.</p>
<p>Zum einen sind Mädchen immer die Ersten, die zurückstecken müssen, wenn in einer Familie das Geld fehlt, um mehreren Geschwistern die Ausbildung zu finanzieren. Oder wenn die Versorgung nicht mehr gesichert ist, zum Beispiel nach dem Verlust eines Elternteils. Zum anderen werden Frauen meist sehr jung verheiratet und bekommen dementsprechend früh ihre Kinder, sodass an eine Weiterbildung nicht mehr zu denken ist.</p>
<p>Als wir vor acht Jahren mit der Christian-Liebig-Stiftung unsere erste Sekundarschule in Malawi bauten, legten wir fest, dass dort gleich viele Mädchen wie Jungen aufgenommen werden müssen.</p>
<p>Oft konnte ich bei meiner Arbeit mit den Kindern beobachten, dass Mädchen, die aus Familien kommen, in denen die Mutter bereits über einen gewissen Grad an Bildung verfügt, ein größeres Selbstbewusstsein haben und weniger anfällig sind für den geschlechtstypischen „Dropout“. Sie agieren selbstbestimmter und achten besser auf sich – auch was die Ansteckungsgefahr durch Krankheiten und die Hygiene im Allgemeinen angeht.</p>
<p>Wissensvermittler sind in den meisten Fällen ihre Mütter und Großmütter. Die Väter hingegen spielen kaum eine Rolle. Oft sind sie auch physisch nicht anwesend.</p>
<p>Ich beschreibe die afrikanische Gesellschaft gern als „heimliches Matriarchat“: Nach außen haben dort die Männer das Sagen – und zeigen das auch gern sehr laut. Aber sehr viele konstruktive Gespräche werden von Frauen geführt. Auch in meiner Stiftungsarbeit verlasse ich mich fast ausschließlich auf Frauen.</p>
<p>In der Entwicklungszusammenarbeit hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass afrikanische Frauen die verlässlicheren Partner sind: Nicht umsonst werden Mikrokredite überwiegend an sie vergeben. Sie verwenden und verwalten das Geld nicht nur sinnvoller, auch der Rückfluss ist bei ihnen viel höher als bei den Männern.</p>
<p>Ein Großteil des Bruttosozialprodukts in afrikanischen Ländern wird von Frauen erwirtschaftet, selbst wenn die offiziellen Zahlen das nicht wiedergeben. Auch die frisch gekrönten Nobelpreisträgerinnen Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman haben erkannt, dass in der Stärkung der Rolle der Frau ein großes Potenzial für den afrikanischen Kontinent liegt.</p>
<p><a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/Focus_41-2011.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
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		<title>Mutige Frauen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 00:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann ich das, darf man das? Und vor allem: schaffe ich das? Solche Zweifel kenne viele, wenn sie mal wieder an einer Gabelung ihres Weges stehen. Das VITAL-Dossier porträtiert Frauen, die beherzt JA geantwortet haben und eine Entscheidung getroffen haben, die ihr Leben umkrempelte &#8211;&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1647" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a title="Mutige Frauen" href="http://www.christian-liebig-stiftung.de/en/wp-content/uploads/mutige_frauen.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-1647  " style="border: 0pt none;" title="Mutige Frauen" src="http://www.christian-liebig-stiftung.de/en/wp-content/uploads/mutige_frauen.jpg" alt="Mutige Frauen" width="280" height="371" /></a><p class="wp-caption-text">Beatrice von Keyserlingk</p></div>
<p>Kann ich das, darf man das? Und vor allem: schaffe ich das? Solche Zweifel kenne viele, wenn sie mal wieder an einer Gabelung ihres Weges stehen. Das VITAL-Dossier porträtiert Frauen, die beherzt JA geantwortet haben und eine Entscheidung getroffen haben, die ihr Leben umkrempelte &#8211; ohne es je zu bereuen.</p>
<p>Den ganzen Artikel lesen:<br />
<a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/Vital_8-2011.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
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		<title>Bälle für Afrika</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten eine Idee und Sie haben diese umgesetzt: Fast 500 selbst genähte Fußbälle sind in unserer Redaktion eingegangen. Unikate aus der ganzen Welt, durch die 5000 Euro an Spenden gesammelt wurden! Ein Fußball für Afrika. Ein Meer an Bällen sammelte sich seit unserem Aufruf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten eine Idee und Sie haben diese umgesetzt: Fast 500 selbst genähte Fußbälle sind in unserer Redaktion eingegangen. Unikate aus der ganzen Welt, durch die 5000 Euro an Spenden gesammelt wurden!</p>
<p><a href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/500_baelle_afrika_billy.jpg" rel="lightbox"><img class="size-thumbnail wp-image-339 alignleft" style="border: 0pt none;" title="Bälle für Afrika" src="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/500_baelle_afrika_billy-178x150.jpg" alt="" width="178" height="150" /></a>Ein Fußball für Afrika. Ein Meer an Bällen sammelte sich seit unserem Aufruf im April bis zur WM im Juni in unserer Redaktion an – sie kamen nicht nur aus Deutschland sondern auch aus Kanada, Paraguay, Israel und Russland. Professionell anmutende Lederbälle, Bälle mit Blümchenmuster, auf einem waren die Flaggen der teilnehmenden Nationen gepatchworkt. Manch ein Mann setzte sich an die Nähmaschine. Für jede Einsendung spendete Hubert Burda Media zehn Euro und so kamen durch Ihr großartiges Engagement 5000 Euro für die Christian-Liebig-Stifung zusammen, deren Nähklasse in Malawi wir damit unterstützen. Vielen Dank an Sie alle!</p>
<p>Zu bewundern gibtes alle Ihre Werke auf <a title="BurdaStyle" href="http://burdastyle.de" target="_blank">burdastyle.de</a></p>
<p><a class="lightbox" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/500_baelle.jpg" title="500 Bälle für Afrika" rel="lightbox"> <button class="button rounded-all">Presseartikel ansehen</button> </a></p>
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		<title>Werlter Schüler erlaufen 7300 Euro</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Erlös ist für Kinder in Mosambik und die eigene Schule bestimmt. WERLTE. 7300 Euro haben Schüler des Gymnasiums Werlte bei einem Sponsorenlauf gesammelt. Das Geld solle jeweils zur Hälfte sozialen Projekten in Mosambik und dem Gymnasium Werlte zugutekommen, teilte Direktor Heinz-Joseph Thöle mit. Zuvor hatten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erlös ist für Kinder in Mosambik und die eigene Schule bestimmt.</strong></p>
<p><strong>WERLTE. </strong>7300 Euro haben Schüler des Gymnasiums Werlte bei einem Sponsorenlauf gesammelt. Das Geld solle jeweils zur Hälfte sozialen Projekten in Mosambik und dem Gymnasium Werlte zugutekommen, teilte Direktor Heinz-Joseph Thöle mit.<br />
Zuvor hatten die Schüler sich Spender gesucht, die ihnen einen bestimmten Geld- betrag pro gelaufene Runde zusagten. An einem schulfreien Vormittag gingen rund 360 Jungen und Mädchen an den Start und legten insgesamt etwa 5000 Runden um den Sportplatz zurück. Das beste Einzelergebnis eines Schülers lag bei 33 Runden von jeweils 700 Metern.<br />
Die Idee, Schüler in Mosambik zu unterstützen, entstand durch den Wettbewerb um die bundesweite „EineLebensWeltmeisterschaft“, an dem sich auch Werlter Gymnasiasten beteiligt hatten. Dabei befassten sich die Schüler intensiv mit einem Teilnehmerland der Fußball- WM in Südafrika, um die Lebenswelten und Perspektiven anderer Jugendlicher kennenzulernen.</p>
<p>Der Klasse 8GF des Gymnasiums Werlte war Mosambik zugelost worden. Bei ihren Recherchen für den Wettbewerb erfuhren die Gymnasiasten viel über die Armut in Mosambik. Persönlich betroffen waren sie besonders von der Situation der Kinder und Jugendlichen, denen es oft am Nötigsten fehlt, sodass manche sich keine Bücher, Hefte oder andere Arbeitsmaterialien für die Schule leisten können.<br />
Das Geld wird an die Christian-Liebig-Stiftung über- wiesen, die Schulen und Bildung in Afrika fördert. Auf Wunsch der Werlter Gymnasiasten soll das Geld an mosambikanische Schulen weitergeleitet werden, damit sie Basismaterialien für die Schüler anschaffen können.</p>
<p>Das Gymnasium wird die andere Hälfte des Erlöses aus dem Sponsorenlauf für eigene schulische Zwecke einsetzen, für die keine öffentlichen Gelder zur Verfügung stehen, wie die Teilfinanzierung von Schulfahrten für bedürftige Schüler oder die Bezuschussung von Kosten, die durch die Teilnahme an Wettbewerben entstehen.</p>
<p><a class="lightbox" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/Emszeitung_Werlter_Schuele_25_06_2010-1.jpg" title="Werlter Schüler erlaufen 7300 Euro in 5000 Runden" rel="lightbox"> <button class="button rounded-all">Presseartikel ansehen</button> </a></p>
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		<title>Nähen als Chance</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Schulen der Christian-Liebig-Stiftung stehen burda-Schnitte auf  dem Lehrplan. Was bei uns Hobby ist, hilft dort zu überleben &#160; Es sind die Menschen, mit denen Beatrice Gräfin von Keyserlingk ihre Geschichte von Malawi beginnt: Von Kindern, die ihr ein Loch in den Bauch fragen,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In den Schulen der Christian-Liebig-Stiftung stehen burda-Schnitte auf  dem Lehrplan. Was bei uns Hobby ist, hilft dort zu überleben</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="dropcap">E</span>s sind die Menschen, mit denen Beatrice Gräfin von Keyserlingk ihre Geschichte von Malawi beginnt: Von Kindern, die ihr ein Loch in den Bauch fragen, von den Freunden, die sie dort, – fast 8000 km von Deutschland entfernt – gefunden hat. Man spürt sofort, das kleine ostafrikanische Land hat es der 40-Jährigen angetan. So kommt sie dann auch ziemlich schnell auf das, was wirklich wichtig ist: „Malawi ist bitterarm. Die meisten Leute haben kaum etwas zu essen, tragen oft Lumpen am Leib.“ Aus diesem Grund ist von Keyserlingk hier. Jedes Jahr. 2009 sogar mehrere Wochen lang. Als Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung, die sie 2003 in Erinnerung an ihren im Irakkrieg als Reporter des „Focus“ ums Leben gekommenen Lebensgefährten gründete, baut die Münchner Goldschmiedin heute in Malawi Schulen auf. Denn: „Christian hielt Bildung für die beste Art, Menschen zu helfen.“ Nicht nur Rechnen, Schreiben und Lesen lernen die Kinder in den inzwischen 22 Schulen in Malawi. Auch: Nähen. Denn was bei uns Hobby ist, hilft hier zu überleben. Es gibt fast keine Textilwirtschaft in Malawi. Alles ist importiert, selbst die traditionelle Kleidung. Und das macht Nähkenntnisse so ungeheuer wertvoll hier. Die Schüler nehmen oft stundenlange Fußmärsche auf sich, um zur Schule und damit zum Nähunterricht zu gelangen. Denn wer nähen kann, kann sich eine Existenz aufbauen. „Das geht hier mit altmodischen Tretmaschinen sogar gänzlich ohne Strom.“ Auch an der Christian-Liebig-Sekundarschule wird noch so gearbeitet.</p>
<p>Ziel ist es, den Standard der Schulen zu verbessern: Fließendes Wasser und Strom, ausreichend Bücher für alle Schüler und vieles mehr steht auf dem Programm. Auch weitere neue Schulen natürlich. Vieles haben Beatrice von Keyserlingk und ihr Team schon erreicht. „Doch es muss auch noch viel getan werden“, so die engagierte Frau. Und dafür braucht die Stiftung Spenden.<br />
<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Spenden und Mitgliedschaft</strong></h5>
<p>21 Grund- und eine Sekundarschule für insgesamt mehr als 5000 Schüler hat die Christian-Liebig-Stiftung in Malawi schon gebaut. Und die Arbeit soll weitergehen. Dafür braucht die Stiftung dringend Spenden. Vor allem Gelder werden benötigt, da Sachspenden einen teuren Transport erfordern.</p>
<div class="info-box info-box-1 rounded-all">
<h4 class="info-box-title rounded-top">Wer helfen oder Mitglied werden will</h4>
<div class="info-box-content rounded-bottom">
<p>Christian-Liebig-Stiftung e.V.<br />
Kontonummer: 700 3 700<br />
Bankleitzahl: 700 700 24<br />
Deutsche Bank München</p>
</div>
</div>
<p><a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/Burda-Style_Artikel_CLS.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einsatz für Schüler in Afrika</title>
		<link>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/beatrice-von-keyserlingk-setzt-sich-fur-schuler-afrika-ein/</link>
		<comments>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/beatrice-von-keyserlingk-setzt-sich-fur-schuler-afrika-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 20:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Beatrice von Keyserlingk setzt sich für Schüler in Afrika ein: „Die Kinder Malawis brauchen unsere Hilfe“ Zutraulich schmiegt sich die kleine Florence (7) an ihre Patentante aus dem fernen Deutschland, erzählt aufgeregt von ihren Fortschritten in der Schule. „Im vergangenen Jahr hatte sie noch große&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beatrice von Keyserlingk setzt sich für Schüler in Afrika ein: „Die Kinder Malawis brauchen unsere Hilfe“</strong></p>
<p>Zutraulich schmiegt sich die kleine Florence (7) an ihre Patentante aus dem fernen Deutschland, erzählt aufgeregt von ihren Fortschritten in der Schule. „Im vergangenen Jahr hatte sie noch große Probleme und jetzt ist sie die Viert- beste ihrer Klasse“, übersetzt Beatrice von Keyserlingk (40) sichtlich stolz.</p>
<p>Zu verdanken hat Florence das auch der Unterstützung der Münchnerin, die ihr regelmäßig Schulbücher schickt und ihre Eltern liebevoll ermahnt, ihre Tochter mehr zu unterstützen. Doch Beatrice von Keyserlingk hat ihr Herz nicht allein an ihr Patenkind verloren. Die Verlobte des im Irak-Krieg getöteten „Focus“-Redakteurs Christian Liebig setzt sich seit Jahren für den Schwarzen Kontinent ein. Als Stiftungsvorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e.V. besuchte sie gerade wieder fünf Wochen das zentralafrikanische Malawi, wo die Stiftung u.a. in Mpanda eine Sekundarschule für 14- bis 18-jährige Schüler gebaut hat.</p>
<p>Die brünette Goldschmiedin wohnte bei der Familie der Vizedirektorin, wo sie sich gleich als Köchin nützlich machte. Geduldig hörte sie sich die Probleme der Lehrer und Schüler an, half, die Bibliothek zu ordnen, kontrollierte die Kassenbücher und brachte die Schulspeisung auf Vordermann. Ihr größtes Anliegen ist aber die Einrichtung eines Schlafsaals für die Schülerinnen. „Das ist dringend nötig, da viele von weit herkommen und dann einfach in der Nähe der Schule schlafen. Das öffnet Tor und Tür für fürchterliche Dinge – es kam sogar schon zu Vergewaltigungen &#8230;“</p>
<p>Zudem müsse dringend in fortführende Ausbildung investiert werden. „Dank unserer Spenden aus Deutschland konnten wir zwar diese tolle Schule bauen, aber viele Jugendliche finden danach keine Arbeit und sitzen dann einfach nur zu Hause rum.“ Doch Beatrice von Keyserlingk lässt sich von solchen Problemen nicht entmutigen. „In Afrika läuft die Zeit langsamer, man braucht eben einen langen Atem“, betont sie und erzählt von dem bewegendsten Erlebnis während ihres Aufenthalts in dem von Hunger und Aids gequälten Land. „Bei einem Abendessen bei Florence’ Familie verrieten sie mir, dass sie sich jetzt alle auf HIV haben testen lassen. Es ist alles in Ordnung – mir kamen vor Glück die Tränen &#8230;“</p>
<p><strong>LISA Blitz-Info</strong><br />
Geschundenes Land<br />
■  Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 600 Dollar ist Malawi eines der ärmsten Länder der Welt. Die größten Probleme sind zu wenig Ausbildungsmöglichkeiten und die mangelhafte ärztliche Versorgung. Zudem sind etwa 14 % der Bevölkerung mit HIV infiziert.<br />
■ Zum Gedenken an den 2003 im Irak- Krieg getöteten Journalisten Christian Liebig wurde die gleichnamige Stiftung gegründet, die vor allem Hilfsprojekte in Malawi und Mosambik initiiert oder fördert. Spenden: Christian-Liebig-Stiftung e.V., Konto: 700 3 700, BLZ 700 700 24, Deutsche Bank München</p>
<p><a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/LISA-1_10-1.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Spende an die Christian-Liebig-Stiftung</title>
		<link>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/clubspende-die-christianliebigstiftung/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in den vergangenen Jahren, hat der Aircargo Club Deutschland (ACD) auch in diesem Jahr wieder eine Spende von 1.000 Euro an die Christian-Liebig-Stiftung überwiesen. Am 7. April 2003 starb Christian Liebig bei einem Raketenangriff vor Bagdad. Der FOCUS-Redakteur gehörte zu den über 600 Journalisten,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie in den vergangenen Jahren, hat der Aircargo Club Deutschland (ACD) auch in diesem Jahr wieder eine Spende von 1.000 Euro an die Christian-Liebig-Stiftung überwiesen. </strong></p>
<p>Am 7. April 2003 starb Christian Liebig bei einem Raketenangriff vor Bagdad. Der FOCUS-Redakteur gehörte zu den über 600 Journalisten, dei in Begleitung der US-Armee aus dem Irakkrieg berichteten. Der Sohn unseres ehemaligen Clubmitglieds Hans Liebig war der einzige deutsche Journalist, der die Erfüllung seiner beruflichen Aufgabe im Irak mit dem Leben bezahlte. </p>
<p>Den ganzen Artikel lesen:<br />
<a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/ACD-News1-2010.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kann man in Afrika sinnvoll helfen?</title>
		<link>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/superillu-frage-der-woche/</link>
		<comments>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/superillu-frage-der-woche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[FRAGE DER WOCHE Wie kann man in Afrika sinnvoll helfen? MIT BILDUNG! Beatrice Gräfin von Keyserlingk (40), Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e.V. (CLS), die in Gedenken an den 2003 im Irak-Krieg getöteten »Focus«- Reporter Christian Liebig gegründet wurde &#8220;Wir bauen dort Schulen&#8221; Sie helfen Menschen in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FRAGE DER WOCHE<br />
Wie kann man in Afrika sinnvoll helfen?</strong></p>
<p><strong>MIT BILDUNG!</strong></p>
<p>Beatrice Gräfin von Keyserlingk (40), Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e.V. (CLS), die in Gedenken an den 2003 im Irak-Krieg getöteten »Focus«- Reporter Christian Liebig gegründet wurde</p>
<p><em>&#8220;Wir bauen dort Schulen&#8221;</em></p>
<p><strong>Sie helfen Menschen in Afrika, so wie es Ihr verstorbener Lebensgefährte immer vorhatte. Wie sieht Ihre aktuelle Bilanz aus? </strong><br />
Insgesamt wurden mit Spenden 20 Grund- sowie eine Sekundarschule in Malawi und Moçambique gebaut. Damit konnten bisher mehr als 5 000 Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Wir vergeben auch Stipendien. Viele Projekte führen wir mit Partnern wie der Deutschen Welthungerhilfe durch.</p>
<p><strong>Für Ihre Arbeit bekamen Sie jetzt den KIND-Award, eine Art Oscar für ehrenamtlichen Einsatz. Ein zusätzlicher Ansporn?</strong><br />
Ja! Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Ein Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und Motivation, auf diesem Weg weiterzumachen. Es gibt noch viel zu tun.</p>
<p><strong>Das nächste Projekt?</strong><br />
Wir planen den Bau eines Mädchen-Schlafsaals für die Sekundar- schule in Malawi. Bislang versuchen die Schülerinnen, die weit entfernt leben, zur Miete in der Nähe unterzukommen! Das öffnet Tür und Tor für schlimme Dinge bis zur Vergewaltigung. Und wir wollen Stipendien für Ausbildungen vergeben.<br />
<strong><br />
Wie kann man mithelfen? </strong><br />
Mit einer Spende auf das CLS- Konto 7003700, BLZ 70070024, bei der Deutschen Bank München.<br />
www.christian-liebig-stiftung.de</p>
<p>Namenspate Christian Liebig starb am 7. April 2003 im Irak</p>
<p><a class="button rounded-all" href="http://www.christian-liebig-foundation.com/wp-content/uploads/SUPERillu_53-09.pdf" target="_blank">Presseartikel downloaden</a></p>
<div class="hr">
<hr /></div>
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		<item>
		<title>Tödliche Recherche</title>
		<link>http://www.christian-liebig-foundation.com/presse/toedliche-recherche/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 12:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Irak bleibt ein lebensgefährliches Land für Reporter. 141 Journalisten sind dort seit 1993 zu Tode gekommen – mehr als doppelt so viele wie im Vietnamkrieg. Als Imad El Ibadi am 3. Dezember mit einer Lufthansa-Maschine in München landete, lag das Schlimmste hinter ihm. Der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Irak bleibt ein lebensgefährliches Land für Reporter. 141 Journalisten sind dort seit 1993 zu Tode gekommen – mehr als doppelt so viele wie im Vietnamkrieg.</strong></p>
<p>Als Imad El Ibadi am 3. Dezember mit einer Lufthansa-Maschine in München landete, lag das Schlimmste hinter ihm. Der Iraker war auf dem Weg ins Klinikum Großhadern. Dort sollte ihm jene Kugel aus dem Kopf operiert werden, an die sich die Ärzte in Bagdad nicht herangetraut hatten. Sie steckte unterhalb seiner linken Schläfe. Zwei weitere Kugeln hatten in getroffen, waren aber nicht mehr im Körper. Der 39-Jährige hatte viel Glück im Unglück: Eine deutsche Firma würde den Flug und die Behandlungskosten zahlen. In seiner Heimat ist El Ibadi als Journalist und Moderator des Fernsehsenders El Diyar bekannt und beliebt. Bei den meisten Zuschauern, nicht bei allen.</p>
<p>„Er kam aus der Haustür, als ihn die Schüsse trafen“, berichtet sein jüngerer Bruder Fuad, der ihn nach München begleiten konnte, unter Tränen. „Die Schüsse wurden aus schallgedämpften Pistolen abgefeuert, gesehen hat er nicht viel.“ Es grenzt an ein Wunder, dass El Ibadi das Attentat überlebte. Er konnte seinen Verfolgern entgehen, indem er sich in sein Auto stürzte und schwer verwundet quer durch Bagdad bis zu seinem Sender fuhr. Dort brach er zusammen. Wiederholt hatten er und seine Kollegen kritisch über die Zustände im Irak berichtet und dabei auch die Regierung unter Ministerpräsident Nuri El Maliki angeprangert.</p>
<p><strong>Kein Krieg mehr, aber fünf Fronten</strong><br />
„Das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt“, sagt Oday Hatem, der für die in England erscheinende arabische Tageszeitung „El Hayat“ schreibt: „Wir arbeiten heute zwischen fünf Fronten. Es gibt El Kaida, es gibt verschiedene Milizen, es gibt die Clanscheichs, die US-Truppen und schließlich die irakischen Polizisten und Soldaten.“ Dass Hatem auch die irakischen Sicherheitsorgane zu den Kräften zählt, die das Leben von Reportern lebensgefährlich machen, beweist seinen Mut. Hatem, der 1974 in der Pilgerstadt Nadschaf geboren wurde und als Oppositioneller die Grausamkeiten des Saddam-Regimes erlebte, zählt zu einer neuen Generation von Journalisten im Irak. Er will eine freie Presse, die die Bezeichnung verdient. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Im vergangenen Sommer hat er einen Verein gegründet, der Sprachrohr in die Welt sein soll. Die „Gesellschaft für die Verteidigung der Pressefreiheit“ macht sich stark für bedrängte und bedrohte Journalisten. Auslöser war im Juli der Versuch der Regierung Maliki, ein Zensurgesetz für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher einzuführen. Die junge irakische Demokratie „in der Wiege zu erwürgen“, wie sich Hatem ausdrückt. Das Gesetz wurde zurückgenommen, wohl auch auf Druck der USA. Ein großer Erfolg für Hatem. Jetzt findet der Kampf nicht mehr auf den Fluren des Informationsministeriums statt, sondern in den Sendern, Redaktionen und auf der Straße.</p>
<p><strong>Gefahrenstelle Checkpoint</strong><br />
„Mitte November wurde der Journalist und Schriftsteller Hassan Abid Radi von Soldaten an einem Checkpoint im Bagdader Stadtviertel Allawi in der Nähe des irakischen Nationalmuseums übel beschimpft, geschlagen und mit der Waffe bedroht“, erzählt er. Radi arbeitet beim staatlichen Fernsehsender El Iraqiya. Der Sender berichtet zwar meist regimetreu und häufig überschwänglich über die Fortschritte im Land, „in rosigen Farben“, wie Hatem sagt. Doch reiche im Irak eben die bloße Bekanntheit als Journalist aus, um zur Zielscheibe zu werden. Viele Medienvertreter, die nicht vor der Kamera arbeiten müssen, verheimlichen deshalb die Art ihres Broterwerbs. Oft wissen nicht einmal die Angehörigen Bescheid.</p>
<p>Hatem hat wie viele andere Journalisten den Eindruck, dass die Regierung nichts tut gegen diese Übergriffe. Er spricht sogar von einer „Kampagne“ gegen die freie Meinungsäußerung. Nahezu wöchentlich verfasst er ein wütendes Bulletin, in dem ein neuer Fall angeprangert wird: Einschüchterungen und Rufmord-Kampagne gegen den Buchautor Hadi Jellu Mari. Briefe mit Morddrohungen gegen die Redaktion des Fernsehsenders Fayhaa. Nicht zu vergessen: drei Kugeln auf den Kollegen Imad El Ibadi. Die Regierung, die kein Interesse an unabhängiger Berichterstattung habe, verhalte sich diesem Phänomen gegenüber gleichgültig. Damit mache sie sich zur Komplizin der Täter.</p>
<p>Die irakische Regierung hüllt sich meistens in Schweigen. Gegenüber FOCUS Online verteidigt Industrieminister Fawzi Franso Hariri die irakische Praxis: „Sie können heute überall hingehen und über alles berichten. Das hat es im Irak noch niemals gegeben und ist besser als in vielen anderen arabischen Ländern.“ Mit Letzterem hat Hariri Recht: Außer im Libanon und von einigen mutigen Vorstößen unabhängiger Zeitungsmacher in Ägypten abgesehen, gibt es in keinem arabischen Land eine freie Presse. Doch soll der Irak nicht anders als die anderen sein, ein demokratisches Musterland mit Strahlkraft in die gesamte Region? Dass Reporter seit 2008 Zeit eine – häufig verweigerte – Genehmigung der Stadtverwaltung brauchen, um auf der Straße mit normalen Bürgern zu sprechen, bestreitet Minister Hariri. Dass es gefährliche Polizisten gibt, bestreitet er nicht: „Manche machen ihren Job nicht gut. Wir brauchen einfach noch ein bisschen Zeit.“</p>
<p>Die internationale Journalisten-Organisation CPJ berichtet aktuell von 141 getöteten Journalisten im Irak. In 20 Jahren Vietnamkrieg sind 66 Medienvertreter ums Leben gekommen. „Wer aus dem Irak berichtet, muss dies weiterhin unter den Bedingungen von Krieg und Krise tun“, schreibt die freie Journalistin Susanne Fischer, die jahrelang im kurdischen Autonomiegebiet gelebt und dort junge irakische Journalisten ausgebildet hat. „Keine der deutschen Zeitungen oder Magazine, nicht einmal die öffentlich-rechtlichen Sender, haben noch dauerhaft Reporter im Land.“ Grund sei die nach wie vor verheerende Sicherheitslage, die die Kosten in unerschwingliche Höhen getrieben habe.</p>
<p>Nachrichtenagenturen wie dpa, AP und Reuters haben nach eigenen Angaben Korrespondenten vor Ort, wollen sich aber aus Sicherheitsgründen nicht über deren Aufenthalt äußern. In der Praxis bedeutet dies häufig, dass Kollegen bei Bedarf aus dem sicheren kurdischen Norden, aus Ägypten oder aus Jordanien nach Bagdad einfliegen. Pressebüros mit ständig präsenten Berichterstattern sind die Ausnahme und liegen in der hoch gesicherten Internationalen Zone (IZ), dem Regierungsviertel Bagdads. Dort herrscht von vereinzelten Raketenangriffen abgesehen Ruhe. Mit dem Leben der Menschen draußen hat das wenig zu tun.</p>
<p><strong>Teure Sicherheit</strong><br />
„Die ausländischen Kollegen verschanzen sich meistens, entweder in der IZ oder in ihren Botschaften“, bestätigt Oday Hatem. Um an Nachrichten zu gelangen, seien sie auf irakische Mitarbeiter angewiesen. „Die Ausländer bewegen sich nur selten im Freien und nehmen auch nur selten an Regierungs-Pressekonferenzen oder Briefings der US-Truppen teil.“ Viele hielten ihren Aufenthalt und ihren Auftraggeber „streng geheim“. Insgesamt schätzt er die Zahl der Korrespondenten im Irak auf 50 bis 60, Pendler eingeschlossen. Hatem versteht die Furcht der Kollegen nur zu gut: Immer wieder fungiert er als diskreter Vermittler, wenn Journalisten im Irak gekidnappt werden. Von vielen Fällen erfährt die Öffentlichkeit nie etwas.</p>
<p>Dennoch: Einige Reporter wagen sich ins ganz normale Leben. Es sind überwiegend Personen, die das Land seit Jahren bereisen und sich auf ein Netzwerk irakischer Helfer und Freunde stützen können. Sie übernachten in Privatwohnungen statt im berüchtigten El Rasheed Hotel, sind unterwegs in unauffälligen Pkws. Frauen achten sorgsam darauf, ein Kopftuch und züchtige Kleidung zu tragen.</p>
<p>„Manche sagen mir Bescheid, wenn sie in ein bestimmtes Viertel zu einem Termin rausgehen, nach dem Motto: ‚Schau mal nach mir, wenn ich in drei Stunden nicht wieder da bin’“, berichtet der Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma, zu dessen Kunden namhafte deutsche Unternehmen gehören. Professionellen Personenschutz durch seine Truppe können sich die meisten Journalisten nicht leisten: Sicherheit für Reporter und andere potenzielle Entführungs-Opfer in Bagdad kostet heutzutage zwischen 4000 und 10 000 Euro. Pro Tag.</p>
<p><a title="Den Artikel auf FOCUS Online lesen" href="http://www.focus.de/politik/ausland/tid-16688/reporter-im-irak-toedliche-recherche_aid_465904.html" target="_blank">http://www.focus.de/politik/ausland/tid-16688/reporter-im-irak-toedliche-recherche_aid_465904.html </a><br />
von FOCUS-Redakteurin Ellen Daniel</p>
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		<title>Jedes gerettete Kind ist ein kleiner Sieg</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 20:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Tiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Doch ich bin manchmal frustriert, weil noch so viel zu tun ist. Seit sechs Jahren engagiert sich die 40-jährige Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e. V. mit  Erfolg für die Ärmsten der Armen in Afrika. Bei einem Besuch in Malawi überzeugte sie sich jetzt vor Ort über&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Doch ich bin manchmal frustriert, weil noch so viel zu tun ist.</h2>
<p>Seit sechs Jahren engagiert sich die 40-jährige Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung e. V. mit  Erfolg für die Ärmsten der Armen in Afrika. Bei einem Besuch in Malawi überzeugte sie sich jetzt vor Ort über den verantwortungsvollen Umgang mit eingesammelten Spenden.</p>
<p>Wir haben hier wirklich schon etwas geschafft.“ Beatrice Gräfin von Keyserlingk (40) legt liebevoll den Arm um ihr Patenkind Florence (7), drückt das Mädchen aus Malawi. „Darum geht es“, sagt die Vorsitzende der Christian-Liebig-Stiftung: „Um die Zukunft der Kinder hier in Afrika.“<br />
<strong></strong></p>
<h5><strong>Anstrengung</strong></h5>
<p>Doch die ehemalige Lebensgefährtin des 2003 im Irak ums Leben gekommenen „Focus“-Reporters Christian Liebig († 35)  kann sich nicht vollends freuen. „Manchmal bin ich frustriert, weil hier noch so viel mehr zu tun ist.“ Alleine in Malawi (14 Mio. Einwohner) gibt es eine Million Waisenkinder.</p>
<h5><strong>Chancen</strong></h5>
<p><strong></strong>Dabei hat die Stiftung seit ihrer Gründung 2003 viel erreicht. 21 Schulen wurden mit ihrer Hilfe gebaut. Darin konnten mehr als 5 000 Kinder unterrichtet werden. „Bildung ist die einzige Möglichkeit, den Menschen in Afrika zu helfen, ohne sie zu beschämen“, zitiert die Vorsitzende ihren getöteten Freund. Sein Herz schlug immer für die Ärmsten der Armen.</p>
<h5><strong>Persönlich vom Erfolg überzeugt</strong></h5>
<p>Um sich persönlich davon zu überzeugen, dass die eingenommenen Spendengelder auch tatsächlich in den Bau der Schulen und Bibliotheken fließen, reiste Beatrice von Keyserlingk jetzt persönlich für fünf Wochen nach Südostafrika, zeigte dort auchRTL-Moderatorin und Stiftungspatin Nazan Eckes (33) die Einrichtungen.</p>
<h5><strong>Reise-Höhepunkt</strong></h5>
<p>Die Übergabe der Christian-Liebig-Sekundarschule in Mpanda an das Ministerium.</p>
<h5><strong>Motivation</strong></h5>
<p>Trotz aller Anstrengungen, den Kindern in Afrika zu helfen, hat auch die Stiftungs-Vorsitzende für sich persönlich etwas aus ihrem Engagement gelernt. „Ich habe mir die Frage gestellt, warum ich das alles mache. Ob ich nur helfe, um die Trauer über Christians Tod zu bewältigen“, sagt die 40-Jährige. „Jetzt weiß ich, dass ich es persönlich will. Denn jedes gerettete Kind ist ein kleiner Sieg.“</p>
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